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Zweidimensionales kooperatives Geschäftsmodell – Integrale Fertigteilproduktion und Absatz

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PPP im Bereich Abwasser - Risiken & Chancen
9. März 2012
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Projektträger: Institut für Bauplanung und Baubetrieb; Stüssi Betonvorfabrikation AG; HALFEN Swiss AG
Leitung:
Prof. Dr.-Ing. G. Girmscheid
Bearbeitung:
Dipl.-Ing. Thomas Rinas
   
Projektabschluss:
2010

Beschreibung

Ziel des Forschungsprojektes ist die Entwicklung eines kooperativen Geschäftsmodells im individuellen Fertigteilbau in der Schweiz, um den Fertigteilhersteller Möglichkeiten zu offerieren, ihre Strukturnachteile (Kleinstrukturiertheit, fehlende Automatisierung, schmale Produktpalette) zu überwinden und damit einen Beitrag zur Rationalisierung und Optimierung des Bauprozesses durch eine nachhaltige Implementierung des Betonelementbaus in den Bauprozess zu leisten.
Das Geschäftsmodell basiert auf einer zweidimensionalen Kooperation. Die erste Dimension fokussiert auf eine zentrale Entwicklungs- und Produktionskooperation mit einer fokalen Unternehmung Systemvorfertigungsbau als Systemführer. Die zweite Kooperationsebene fokussiert auf dezentrale und über die lokalen Bauakteure verankerte Absatz- und Montagekooperationen (Bild 1).

Bild 1: Konzept des zweidimensionalen, kooperativen Geschäftsmodells im individuellen Fertigteilbau
Bild 1: Konzept des zweidimensionalen, kooperativen Geschäftsmodells im individuellen Fertigteilbau




Die Entwicklungs- und Produktionskooperation nutzt dabei die Potentiale industrieller, computergestützter Fertigungsverfahren auf Plattform- und Systembasis und versetzt die Akteure des Fertigteilbaumarktes in die Lage, nahezu jedes Bauelement auch unabhängig von der Serienproduktion, vorfabriziert herstellen zu können.
Die lokal agierenden Absatz- und Montagekooperationen, an der die für die schlussendliche Bauwerkserstellung notwendigen Akteure (lokaler Architekt, Bauunternehmer, Elektro- und HKL-Unternehmer) beteiligt sind, können durch ihre Nähe zum Kunden und dem damit verbundenen Vertrauen die Systembauleistung effizient vermarkten.
Der Endkunde profitiert dadurch von den Vorteilen der Vorfabrikation (definierte Herstellungsbedingungen, hohe Verarbeitungsqualität, effiziente planbare Bauwerkserstellungsprozesse, kürzere Realisierungszeiten, geringere (Vor-) Finanzierungs- und Investitionskosten) ohne auf die Individualität „seines“ Bauwerks verzichten zu müssen (Kundennutzen).
Die Anbieterseite (Fertigteilwerke, Architekten, HKL-Unternehmen, Bauunternehmen) profitieren durch die Differenzierung gegenüber den in- und ausländischen Wettbewerbern und fördern damit die nachhaltige Unternehmensentwicklung (Anbieternutzen).

Link ETH research data base.

 

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